Dirigent
Gregor Schmitt-Bohn




Bereits als Schüler trat Gregor Schmitt-Bohn dem elterlichen Schmitt-Bohn-Quartett bei und zeigte sein Können bei Gastspielen in der Bundesrepublik, der Schweiz und in Italien.
Der Kulturpreisträger studierte zunächst 1964/1965 am Konservatorium der Stadt Winterthur mit dem Hauptfach Violine, anschließend wechselte er studienbedingt nach Freiburg, wo er zusätzlich das Leistungsfach Dirigieren belegte.

1970 trat er die Nachfolge von Professor H. Schneider als Dirigent der „Freiburger Orchestergesellschaft“ an. Gregor Schmitt-Bohn war Dirigent des Orchesters bis 1996.
Zusammen mit der künstlerischen Prüfung für das Lehramt am Gymnasium erwarb er 1972 das Diplom für Violine an der staatlichen Hochschule für Musik in Freiburg.

1977 begann der Kulturpreisträger am Goethe-Gymnasium in Emmendingen als Schulmusiker zu unterrichten. Ein Jahr später übernahm er den Kirchenchor der katholischen Stadtkirche St. Bonifatius. Als Dirigent der „Sängerrunde Hochberg“ wurde Gregor Schmitt-Bohn 1981 verpflichtet. Im selben Jahr oblag ihm auch die Durchführung und Organisation des Landeswettbewerbs „Jugend musiziert“.
Im Rahmen des 150-jährigen Jubiläums der Sängerrunde Hochberg konnte er 1985 mit dem Tenor Peter Schreier zusammenarbeiten.

Tourneereisen mit verschiedenen Ensembles führten ihn 1987 und 1988 nach Berlin und Paris. Im April 1989 gastierte der Kulturpreisträger auf Einladung der Stadt Lecco mit über 200 Mitwirkenden aus Emmendingen und Freiburg mit der 9. Sinfonie von Beethoven und dem Brahms-Doppelkonzert erfolgreich in Norditalien.

2005 führte er bei einem Benefizkonzert in Waldkirch für die Notfallhilfe und die Tsunami-Opfer „die Zauberflöte“ in Waldkirch auf.
Gregor Schmitt-Bohn arbeitete mit vielen international renommierten Solisten zusammen.

Heute gibt Gregor Schmitt-Bohn regelmäßig Dirigentenkurse und leitet die Lehrerphilharmonie in Freiburg.